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Kita-Hund Laika
Pädagogik auf 4 Pfoten 

Die Verbundenheit von Mensch und Tier hat positive Eigenschaften auf das Erleben und Verhalten von Kindern und fließt in nahezu alle Entwicklungsbereiche mit ein: Motorik, Emotionen, Kognition, Sozialverhalten etc. Vor allem auch bei der Sprachbildung kann ein Hund den Alltag der Kinder begleiten und fördern. Allerdings hat nicht jedes Kind die Möglichkeit den sicheren Umgang mit Hunden im privaten Umfeld zu erlernen und somit von den positiven Effekten im Umgang mit Tieren zu profitieren. Dies äußert sich oftmals in zwei unterschiedlichen Reaktionen von Kindern auf Hunde: extreme Angst oder nahezu keinerlei Berührungsängste.

Bei der Arbeit mit dem Hund sollen ebendiese Ängste überwunden und abgebaut werden, Rücksicht erlernt werden (z.B. dem Hund nicht wehtun), sich selbst wahrzunehmen mit den eigenen Befindlichkeiten, aber auch die Befindlichkeiten des Tieres zu beobachten und wahrzunehmen, Reflexion des eigenen Handelns, sowie die eigene Persönlichkeitsentwicklung anzuregen. Weiterhin findet der Hund Einsatz bei der Sprachförderung, bewirkt der Entspannung und Regeln werden deutlich besser akzeptiert, wenn ein Hund involviert ist. Weiterhin wird durch die Tier-Mensch-Beziehung das Vertrauen gestärkt und die Kinder bewegen sich vermehrt.

Die Schweizer Sennenhündin Laika (s. Bild) kommt an zwei Vormittagen in der Woche (einen Vormittag für die rote und einen Vormittag für die grüne Gruppe) als Gast in unsere Einrichtung und so erlernen die Kinder „beiläufig“ den Umgang mit einem Hund. Neben einem gemeinsamen Spaziergang gibt es auch einen Morgenkreis in der jeweiligen Gruppe geben, um die gemeinsamen Regeln im Umgang mit dem Hund mit den Kindern zu erarbeiten/besprechen. Ansonsten verbringt Laika den Vormittag im Büro und in Begleitung von Frau Thünemann als Hundeführerin punktuell in den Gruppen sein. Die blaue Gruppe hat zunächst keinen eigenen Vormittag mit Hund zugeteilt bekommen, da die Kinder sich zunächst auf den Alltag in der Kita einstellen müssen und wir eine Reizüberflutung vermeiden möchten. Bei entsprechendem Einverständnis der Eltern, haben aber auch die Kinder aus der blauen Gruppe die Möglichkeit in die Interaktion über den Hund zu kommen, indem die Erzieherinnen punktuell die rote bzw. grüne Gruppe am Hunde-Tag besuchen.

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Donnerstag, 16.Mai 2024

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